Benjamin Duerr: De droom van Den Haag: De Haagse vredesconferenties en het ontstaan van een nieuwe wereldorde

Eine spannende Geschichte des größten diplomatischen Ereignisses in der niederländischen Geschichte: Die Haager Friedenskonferenzen legten den Grundstein für die heutige Weltordnung.

Moderne Waffen, internationale Konflikte und wachsendes Misstrauen bildeten Ende des 19. Jahrhunderts eine gefährliche Mischung. Um diese drohende Gewaltspirale einzudämmen, versammelte sich 1899 und 1907 eine bunte Schar von Diplomaten, Juristen und Aktivisten in Den Haag. Auf zwei internationalen Friedenskonferenzen arbeiteten sie an Verträgen und Organisationen, die zu einer friedlicheren Welt führen sollten. In ihrer Größe und ihrem Ehrgeiz waren die Konferenzen beispiellos – für einen Moment war Den Haag das Zentrum der Welt.

Anhand von Schlüsselfiguren wie der berühmten Friedensaktivistin Bertha von Suttner und dem stolzen niederländischen Außenminister Willem Hendrik de Beaufort erzählt Benjamin Duerr die Geschichte der beiden aufsehenerregenden Konferenzen. Er zeigt, wie sie für Abrüstung, Regeln in Kriegszeiten und die Einrichtung internationaler Gerichte kämpften, aber auch, wie ihr Idealismus mit der Realpolitik der Großmächte kollidierte. Nach zwei Weltkriegen bezeichneten viele die Haager Konferenzen als gescheitert, doch in „Der Traum von Den Haag“ zeigt Duerr überzeugend, dass hier der Grundstein für die heutige Weltordnung gelegt wurde.

Benjamin Duerr: De droom van Den Haag: De Haagse vredesconferenties en het ontstaan van een nieuwe wereldorde, 272 Seiten, 2024, Paperback, Atlas Contact, Amsterdam, ISBN 9789045048376

Foto: Christian Schneider

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