Heinrich Hoffmann „November“

Auf Vorschlag von Heide Klijn stellen wir Ihnen monatlich ein Gedicht vor, das diesem Monat beziehungsweise der Jahreszeit gewidmet ist.

Wir führen die Reihe fort mit dem Gedicht „November“ von Heinrich Hoffmann

November
Trüber Himmel, raue Tage
Kommen sicher jedes Jahr.
Schwere Sorgen, harte Plage
jedes Leben bringt sie dar.
Doch bedenkt, die heiteren Stunden
Hätten nie euch so beglückt,
hättet ihr nicht überwunden,
was in trüben euch bedrückt. 

Heinrich Hoffmann (* 13. Juni 1809 in Frankfurt am Main; † 20. September 1894 ebenda) war ein deutscher Psychiater, Lyriker und Kinderbuchautor. Von 1829 bis 1832 studierte er an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und ab dem Sommersemester 1832 an der Friedrichs-Universität Halle Medizin und arbeitete als Arzt. 1848 war er Abgeordneter im Frankfurter Vorparlament. Seit 1842 veröffentlichte Hoffmann Gedichte und Theaterstücke unter verschiedenen Pseudonymen. Er bezeichnete sich selbst als Gelegenheitsversemacher. Weltweit bekannt wurde er durch sein von ihm selbst mit Bildern ausgestattetes Kinderbuch Der Struwwelpeter, das er zu Weihnachten 1844 für seinen ältesten Sohn schrieb. Vermutlich 1858 erstellte Hoffmann eine neue Fassung mit veränderten Bildern; auf dieser basieren alle folgenden Ausgaben des Struwwelpeter. 1851 veröffentlichte er sein Weihnachtsmärchen König Nußknacker und der arme Reinhold. Im Herbst 1840 gründete Hoffmann in Frankfurt am Main die „Gesellschaft der Tutti Frutti und ihre Bäder im Ganges“, einen Schriftsteller-, Künstler- und Gelehrtenverein, deren Mitglieder sich eigens gewählte „Fruchtnamen“ zulegten. Hoffmann selbst war die „Zwiebel“. Hoffmann heiratete am 5. März 1840 Therese Donner (1818–1911), mit ihr hatte er drei Kinder: Carl Philipp (1841–1868), Antonie Caroline (1844–1914) und Eduard (1848–1920).
Wikipedia     

Foto: Heide Klijn

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