1826 – Gründung der Königlichen Musikschule Den Haag

Die „Königliche Musikschule“ wurde 1826 von König Wilhelm I. gegründet; ihr erster Direktor war Johann Lübeck. Der erste Standort befand sich am Westeinde 47 in Den Haag. Aus Platzmangel zog die Königliche Musikschule in die „Haagsche Teekenacademie“, die heutige „Königliche Akademie der Bildenden Künste“ (KABK), an der Prinsessegracht. Ebenfalls aus Platzmangel erfolgte der Umzug an den Korte Beestenmarkt, wo sie bis 1980 ansässig blieb. In diesen Jahren dehnte sich das Konservatorium jedoch auf das heutige Koorenhuis an der Prinsessegracht aus. 1980 wurde ein neues Gebäude des Architekten Leon Waterman an der Juliana van Stolberglaan 1 im Stadtteil Bezuidenhout fertiggestellt. Mitte 2021 ist das Königliche Konservatorium in das Kulturzentrum Amare am Spui umgezogen. Im selben Gebäude sind auch das „Residentie Orkest“ und das „Nederlands Dans Theater“ untergebracht.

1990 fusionierten das „Königliche Konservatorium“ und die „Königliche Akademie der Bildenden Künste“ zur „Hochschule für Bildende Künste, Musik und Tanz“, seit 2010 die „Hochschule der Künste Den Haag“. Außerhalb der Niederlande wird der Name „University of the Arts in The Hague“ verwendet.

Seit dem 1. Februar 2023 ist Lies Colman Direktorin des Königlichen Konservatoriums. Sie ist die erste weibliche Direktorin in der Geschichte der Einrichtung.

2026 feiert das Königliche Konservatorium Den Haag sein 200-jähriges Bestehen. Mit einer Reihe von Konzerten und Aufführungen zeigt die Bildungseinrichtung, wie sich die Konservatoriumsausbildung im Laufe von zwei Jahrhunderten entwickelt hat: von einer handwerklichen Fachausbildung hin zu einem breit gefächerten Lernumfeld, in dem künstlerische Exzellenz, Zusammenarbeit und Innovation zusammenkommen. Das Jubiläumsjahr findet im Oktober 2026 seinen künstlerischen Abschluss in der Grote Kerk in Den Haag mit der Aufführung von Benjamin Brittens „War Requiem“.

Quellen und zum Weiterlesen

Wikipedia

Internetseite des Königlichen Konservatoriums

Internetseite „200 jaar Koninklijk Conservatorium Den Haag“

Foto: Christian Schneider

 

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