Licht, Luft und Wasser bilden die unverwechselbare Kulisse für die Maler von Den Haag. Von der Haager Schule bis zu den abstrakten Erneuerern des 20. Jahrhunderts: Hinter den Dünen entsteht Kunst nicht aus dem Trubel der Stadt, sondern in einem ständigen Dialog mit dem Meer.
Der Kunsthistoriker Werner van den Belt und der Journalist Bob Hardus verfolgen in De schilders van Den Haag (Die Maler von Den Haag) die ersten Künstler, die im Freien arbeiteten – noch vor den Franzosen in Barbizon – auf dem Weg zu einem zweiten goldenen Zeitalter der niederländischen Malerei. Mit der Gründung der Künstlervereinigung Pulchri Studio und dem Durchbruch des Fischereigenres entstand im 19. Jahrhundert eine enge Gemeinschaft um Israëls, Mesdag, Roelofs und Weissenbruch. Auch jüngere Generationen unter der Führung von Breitner, Van Gogh und De Bock suchten erneut die Freiheit der unberührten Landschaft.
Werner van den Belt, Bob Hardus: De Schilders van Den Haag, 2025, 240 Seiten, WBooks, Zwolle, ISBN 978946258729803

