Interaktive Kunstführungen durch das Mauritshuis

In der Podcast-Reihe „Unterwegs in Den Haag“ möchte Ihnen KulturNetz aan Zee mit der Serie „Ein halbes Dutzend Maßnahmen gegen den Corona-Blues“ Möglichkeiten vorstellen, um trotz Lockdown und geschlossener Kultureinrichtungen künstlerische, musikalische, literarische und geschichtliche Themen genießen zu können.

In der ersten Folge schlagen wir Ihnen „Interaktive Kunstführungen durch das Mauritshuis“ vor.

Klicken Sie auf das Bild links oder auf den Link, um den Podcast zu starten.

„Unterwegs in Den Haag“: „Ein halbes Dutzend Maßnahmen gegen den kulturellen Corona-Blues“ (1): „Interaktive Kunstführungen durch das Mauritshuis“ (5 Minuten)

 

Der Beitrag zum Nachlesen:

Die geschlossenen Museen mit zum Teil wirklich interessanten Ausstellungen sind zurzeit für jede Kulturfreundin und jeden Kulturfreund sehr schwer zu ertragen. Man hat sich auf die eine oder andere Ausstellung gefreut – und muss nun sehen, wie sie im Lockdown unbesucht zu Ende geht.

Wir möchten Ihnen heute als erste Maßnahme gegen den kulturellen Corona-Blues eine Initiative des Mauritshuis in Den Haag vorstellen. Die Königliche Gemäldegalerie im Zentrum der Stadt beherbergt einige der schönsten niederländischen Gemälde aus der Zeit von Rembrandt und Vermeer. Hier erwarten Sie in normalen Zeiten berühmte Kunstwerke wie Vermeers Mädchen mit dem Perlenohrring,

Die Anatomiestunde des Doktor Tulp von Rembrandt oder auch Der Distelfink von Fabritius. Malerinnen waren damals eher selten, daher sind die gezeigten Stillleben von Peeters und Ruysch ebenfalls einzigartig.

Das Mauritshuis hat es uns nun möglich gemacht, die derzeit nicht zugängliche Ausstellung „Facelifting and Makeover“ zumindest virtuell zu besuchen. Nur wenige Menschen wissen, dass sich in der Mansarde der Königlichen Gemäldegalerie ein Konservierungsstudio befindet. Hier widmet sich ein Team aus hausinternen Spezialisten der Konservierung, Restaurierung und Forschung – und gewährleistet, dass die Sammlung im erstklassigen Zustand bleibt.

Die Ausstellung „Faceliftings and Makeover“ enthüllt die faszinierendsten Restaurierungsarbeiten der letzten zwanzig Jahre, darunter Gemälde von Rembrandt, Vermeer, Hals, Steen und Rubens, aber auch von weniger bekannten Künstlern wie de Heem und Ochtervelt.

Das Auffrischen und Ausbessern jahrhundertealter Gemälde regt sicher bei dem einen oder anderen die Phantasie an und macht neugierig: Welche Arbeitsschritte gehören dazu? Was kann man von einer Konservierung lernen? Wie sehen Gemälde vor und nach der Restaurierung aus? Und was waren die erstaunlichsten Ergebnisse?

Mit vielen Bildern, Texten und Videos dürfen wir nun auch am eigenen Computer diese interessante Ausstellung verfolgen.

Aber vielleicht vermissen Sie ja auch nur das Mädchen mit dem Perlohrring oder auch den jungen Bullen von Paulus Potter? Wir geben Ihnen gerne den entsprechenden Link, so dass Sie das Museum vor dem eigenen Bildschirm besuchen können. Navigieren sich selbst durch die Ausstellungsräume oder folgen Sie einfach einem virtuellen Rundgang in niederländischer Sprache.

Möglicherweise regt dies die passionierten Museumsbesucher unter Ihnen nun an, auch einmal auf die Internet-Präsenz der anderen Museen schauen – denn sicher gibt es noch weitere interessante Angebote.

 

Links und weitere Hinweise:

Mauritshuis – Virtuelle Ausstellung „Faceliftings and Makeover“ (niederländisch; mit dem Rechtspfeil navigieren sie durch das Angebot)

Mauritshuis – Virtueller Besuch der Ausstellungsräume / Virtueller Rundgang durch das Museum in niederländischer Sprache

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